Workshop zu feministisch feiern am 13.5!

Am 13.5. von 13:00 bis ca. 17:30 haben wir Anna von springstoff eingeladen, um mit euch über feministisches feiern zu diskutieren! Wir treffen uns im AlleFrauen*Raum (Raum 111, Allendeplatz 1) Wir freuen uns auf euch!

Feministisch feiern: Was heißt das für die Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung? Oder was bedeutet dies für das eigene Partyerlebnis? Wie umgehen mit sexististischen Ereignissen?
Anna von Springstoff berichtet von ihrer Arbeit und stellt verschiedene Erfolge und Misserfolge vor, um sie mit euch zu diskutieren. Es geht um Best-Practice-Modelle für ein angenehmes Miteinander-Feiern und ausgelassene, aber rücksichtsvolle Party- und Konzerterlebnisse.

Anna Groß ist Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2002 als politische Bildnerin. Sie ist Referentin für Themen wie Sexismus in Subkulturen & Gesellschaft, Neonazis & Hate Speech in Social Media und offline und arbeitet bei ihrem feministischen Musiklabel Springstoff als Geschäftsführerin vor allen Dingen im Bereich Education an politischen Themen und guter Musik. Zur Zeit läuft zum Beispiel das Projekt „Spot on, girls!“ von Springstoff und cultures interactive e.V., bei dem sie mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Mädchen aus Berlin zu HipHop und Skateboarding arbeiten.

Anna liegt Feminismus in allen Facetten sehr am Herzen und sie brennt für eine antirassistische Welt ohne (Hetero-) Sexismus. Sie hat mit Springstoff zusammen die Partyreihe „Female Focus“ entwickelt, die vor allen Dingen fem* MCing und DJing auf die Bühne bringt und im Cassiopeia Berlin eine Partyreihe namens Let The Bass Drop mit einem all fem * Line-up initiiert. Neben ihrer Liebe für Musik ist Anna außerdem Teil des Teams, das den einzigen internationalen All Female* Skateboard Contest in Berlin organisiert: Suck My Trucks. Darüber hinaus hat sie sich eine ganz eigene Form von Familie geschaffen, um ihr Kind nicht (nur) alleine zu erziehen.

Advertisements

Wahlvollversammlung am 25. April 2017

Am Dienstag, 25. April um 15 Uhr im Raum 111 im Allende-Platz 1 (Pferdestall).

Tagesordnungsvorschlag für die Wahlversammlung:

  1. Konstituierung
  2. Erklärung der Formalia
  3. Vorstellung AlleFrauen* Referat
  4. Rechenschaftsbericht Referentinnen* / Entlastung
  5. Wahl der Wahlleitung
  6. Vorstellung der Kandidatinnen*gruppen
  7. Nachfragen und Diskussion
  8. Wahl des Sprecherinnen*Rats
  9. Inhaltlicher Austausch
  10. Sonstiges

Das AlleFrauen*Referat ist als teilautonomes AStA-Referat die politische, studentische Interessenvertretung für insbesondere die Belange der Studentinnen* an der Universität Hamburg. Es besteht neben den anderen teilautonomen Referaten, dem Queer-Referat, dem Referat für Behinderte und chronisch kranke Studierende (RBCS) und dem Referat für Internationale Studierende (RIS), die jeweils ihre spezifische Interessenvertretung bilden. In diesem Sinne lädt das AlleFrauen*Referat nach Artikel 2 § (2) der Wahlordnung des AlleFrauen*Referats folgende, stimmberechtigten Mitglieder der Hochschule zur Vollversammlung ein:

„Alle sich als weiblich definierenden oder als weiblich definierten[1] Mitglieder der Studierendenschaft sind rede-, antrags- und stimmberechtigt. Alle diese besitzen das passive und das aktive Wahlrecht.“

Dieser Tag ist eine gute Gelegenheit uns alle in der aktuellen Besetzung des Referats kennen zu lernen, falls ihr Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Referat, eigene Ideen oder Vorschläge für die Zukunft des Referats habt oder einfach mal zum Gucken.

Neben der Wahl des Sprecher*innen Rates möchten wir an diesem Termin mit euch ins Gespräch kommen. Wir wollen unsere bisherige Arbeit und unsere Pläne fürs nächste Semester vorstellen.

Wir freuen uns auf euch!

Das Alle Frauen* Referat

weiterlesen

*Verschoben auf unbekannten Termin!* Am 12.4 kommt FaulenzA ins Glizza: Buchvorstellung, Konzert und eine Ausstellung von Yori Gagarim gibts ab 19 Uhr

buchvorstellungDie Musikerin „FaulenzA“ beschreibt in ihrem neuen Buch „support your sisters – not your cisters“ aus ihren persönlichen Erfahrungen die Diskriminierung gegen trans*Frauen und gibt Anregungen für mehr Sensibilität und Support:
Sie erklärt Trans*misogynie als ein Zusammenwirken von Feminitätsfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Klassismus und Ableismus und richtet ihren Schwerpunkt darauf, wie sie dies auch in der feministischen und queeren Szene zu spüren bekommt. Trans*Frauen wird hier oft mit Skepsis, Ablehnung und Unbehagen begegnet. Sie stehen unter dem Druck zu beweisen, dass sie keine Cis-Männer sind, werden oft nicht als selbstverständlicher Teil feministischer Bewegung akzeptiert und ihre Perspektiven nicht gesehen. Manche Frauenräume/FLT*I*-Räume schließen ganz offen trans*Frauen aus, in anderen erfahren sie Ausschlüsse auf subtilere Weise. Trans*Frauen wären „männlich sozialisiert“, wird gesagt, was FaulenzA als ein ebenso unsinniges, wie diskriminierendes Argument entlarvt. Weitere Themen sind u.a. „Trans*misogynie in den Medien“ und der „Trans*gender Day of Remembrance“. Im zweiten Teil des Buches gibt FaulenzA vom „Schwanz ab-Feminismus“ zum „Menstruationsneid“ einige Beispiele, die zeigen, wie durch biologistische Sichtweisen trans*Frauen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Absichtlich und unabsichtlich.

Danach gibt es ein Konzert von ihr und die ganze Zeit eine Ausstellung der Illustrationen für das Buch von Yori Gagarim. Vielleicht kommt Yori sogar selbst! Also kommt vorbei, FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2210763242483027/ -Getränkeeinnahmen für AntiRa-Soli

Am 12. April im Glizza (Linker Laden – Kleiner Schäferkamp 46) ab 19 Uhr ist Einlass!

Putsch in der Türkei, Veranstaltung mit Kerem Schamberger am Sa., 21.1.

Die Lage in der Türkei und in Kurdistan ist aktuell sehr polarisiert und Informationen sind nur schwer zugänglich. Während in den Regionen Afrin, Kobane und Jasira im Norden Syriens zum Jahreswechsel ein verfassungsgebender Prozess beschlossen wurde, der den „demokratischen Konföderalismus“ – also die basisdemokratische, geschlechtergerechte, kulturell plurale und wirtschaftliche Selbstverwaltung der Gesellschaft – in den nächsten sechs Monaten zur Abstimmung stellt [1], geht das AKP-Regime unter Erdogan weiter mit faschistoider Brutalität gegen jegliche Kritiker*innen vor.

Die türkische Regierung hat nach den Wahlerfolgen der HDP bei den Parlamentswahlen 2015 und der Ausweitung der kurdischen Selbstverwaltung im Osten der Türkei und in Nordsyrien den Friedensprozess aufgekündigt und einen brutalen Bürgerkrieg angezettelt. Mit dem Putschversuch von Teilen des Militärs und seiner Niederschlagung durch AKP-treue Spezialeinheiten und Polizei am 15.7.16 begann eine neue Ära. Sämtliche Widersacher*innen der Regierungspartei in den Behörden, Ministerien, Universitäten und im Militär wurden seitdem ausgeschaltet. Mehr als 140.000 Entlassungen und Suspendierungen, mehrere zehntausend Inhaftierungen und eine komplette Umstrukturierung des Militärs sprechen für sich. Mittlerweile gibt es so gut wie keine kurdischen und pro-demokratischen Medien mehr, die Tageszeitung Özgür Gündem, sowie der Nachrichtenkanal imc TV wurden verboten. Selbst der kurdische Kinderkanal Zarok TV darf nicht mehr senden. Die einzigen, die starken Widerstand leisten, sind auf parlamentarischer Ebene die Demokratische Partei der Völker, HDP, und die kurdische Freiheitsbewegung. Doch wird das ausreichen?

Kerem Schamberger ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Quellen tagesaktueller und analytischer Nachrichten über die dortigen Auseinandersetzungen. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht mittlerweile wöchentlich einen „Schamberger-Report“ mit einer Übersicht seiner Meldungen [2], weil er von facebook regelmäßig zensiert wird. Kerem ist u.a. Mitglied in der DKP und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), weshalb er vom bayrischen Verfassungsschutz monatelang mit einem faktischen Berufsverbot an der Ludwig-Maximilian-Universität München als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Kommunikationswissenschaft belegt wurde. [3] Diese Blockade musste nach einer großen Solidaritätswelle und viel öffentlichen Druck mittlerweile aufgehoben werden. Auch über diesen Vorgang und die Rolle kritischer Wissenschaft in den aktuellen Auseinandersetzungen werden wir mit ihm im zweiten Teil der Veranstaltung sprechen.

Kerem Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der LMU München und u.a. Sprecher der DKP München.

Veranstalter*innen: Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK/JXK), AStA und teilautonomes Referat für Internationale Solidarität der Universität Hamburg

Am Sa., 21.1., 19 Uhr in der ehem. HWP

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/352755638433149/

[1] http://www.nzz.ch/international/krieg-in-syrien-kurden-beschliessen-verfassung-fuer-ihr-gebiet-ld.137475
[2] https://www.rosalux.de/staatdemokratie/nachrichten/nachricht/news/42934/der-schamberger-report-iii-kopie-1.html
[3] http://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-berufsverbot-fuer-erdogan-kritiker-der-fall-kerem-schamberger-100.html

Kick-/Thaiboxen für FrauenLesbenTrans*

—————————english version below—————————–

Wann? Jeden Mittwoch, 18.00 – 19.30 Uhr

Wo? im Sportraum neben dem Laden KleinerDrei e.V., Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

Wir sind eine offene Muay Thai-/Kickboxgruppe für FrauenLesbenTrans*. Das Training wird von zwei Menschen mit Erfahrung aus selbstorganisierten Sportgruppen vorbereitet und soll Menschen mit Lust auf Sport die Möglichkeit bieten, sich auszuprobieren und gemeinsam von- und miteinander zu lernen. Wir wünschen uns, dass dabei kein Leistungsdruck entsteht und der Raum so weit wie möglich frei von Diskriminierung ist.

Das Training ist so gestaltet, dass es auch für Anfänger*innen ohne Vorkenntnisse geeignet ist. Zu Beginn musst du lediglich bequeme Sportklamotten mitbringen. Trainingszubehör ist im Raum vorhanden. Das Angebot ist kostenlos.

Bei Frage kannst du dich gerne bei uns melden:

flt_boxen@riseup.net

Wir freuen uns auf dich 🙂

——————————————————————–

Kick-/Thaiboxing for WomenLesbianTrans*

When? Every Wednesday, 18.30 – 20.30 Uhr

Where? in the Gym next to KleinerDrei e.V., Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

weiterlesen