Empfehlung: Stadtführung „feminist sights – seeing the city #2“ am 28. April 2019

Die Stadtführung „feminist sights – seeing the city #2“ findet am Sonntag, den 28.04.2019 statt und startet um 15 Uhr vor der Blauen Blume (Altona, Gerichtstraße 49) und endet ca. 19 Uhr am Hansaplatz (St. Georg).

Aus dem Ankündigungstext: „Bekanntes neu wahrnehmen, Ansichten teilen und Denkmäler einnehmen. Strukturen, Geschichten, Spekulationen und Illusionen der Stadt werden in einer gemeinsamen Tour durch Hamburg mit Spezialistinnen unterschiedlicher Disziplinen befragt, entlarvt und neu formuliert.“

Mehr Infos zur Stadtführung: https://www.facebook.com/events/2107122689357105/

Werbeanzeigen

Veranstaltungshinweis: Kongress „Emanzipatorische Perspektiven unter Druck von Rechts“

Am kommenden Wochenende, vom 12. – 14. April 2019, veranstaltet der AStA der Uni Hamburg den Kongress „Emanzipatorische Perspektiven unter Druck von Rechts“. Am Freitag und Samstag bietet der Kongress verschiedene Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus wird es Möglichkeiten geben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Den Abschluss des Kongresses bildet am Sonntag die Demonstration „Gemeinsam solidarisch in Hamburg rechter Hetze entgegentreten! Jetzt erst recht und immer wieder – wir machen weiter!“, die um 11 Uhr am Hachmannplatz startet.

Aus dem Ankündigungstext des Kongresses: „Vermehrt zeigt sich, dass gewohnte Methoden antifaschistischer Arbeit nicht mehr funktionieren. Um diese Entwicklungen stoppen zu können, brauchen wir also neue Strategien und Antworten darauf, wie wir den medialen Diskurs beeinflussen, wie wir mit der AfD und weiteren neurechten Akteuren in den Parlamenten umgehen können und wie wir ganz konkret in unserem alltäglichen Umfeld an der Universität tätig werden können.“

Wir möchten insbesondere die Veranstaltung mit Andreas Kemper am Freitag, den 12.04., um 16 Uhr im Gebäude Von-Melle-Park 9 (Ex-HWP) empfehlen. Er wird sich mit dem Thema „AfD, die Europawahl und Antifeminismus“ befassen. Bereits früh – vor der Europa-Wahl 2014 – hat Andreas Kemper die AfD, deren Fraktionen und Interessengruppen sowie offizielle Stellungnahmen (bspw. im Bundestagswahl-Programm 2013) auf geschlechter- und familienpolitischen Positionierungen hin untersucht. Hier könnt ihr einen Blick in die Expertise werfen, die für die FES angefertigt wurde: http://library.fes.de/pdf-files/dialog/10641-20140414.pdf

Mehr Informationen zum Kongress gibt es hier: https://www1.asta.uni-hamburg.de/0-aktuelle-themen/emanzipatorische-perspektiven.html

 

Empfehlung: Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ im SoSe2019

Aus dem Reader: „Die Ringvorlesung ‚Jenseits der Geschlechtergrenzen‘ setzt sich mit (hetero-)sexistischen, gesellschaftlichen, aber auch in der Wissenschaft (re)produzierten Hierarchisierungen, Normierungen und Ausgrenzungen auseinander. Dementsprechend geht es dabei nicht nur um queere Theorie und Forschung, sondern auch um Möglichkeiten des politischen Handelns. In unserer Reihe wird gerade die Beschäftigung mit der Simultanität und Verschränkung gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse stärker in den Vordergrund gerückt.“ (https://agqueerstudies.de/wp-content/uploads/2019/03/Abstractheft-SoSe-2019.pdf)

Am kommenden Mittwoch, 10. April, geht’s los mit der Lesung „Nicht nur Mütter waren schwanger – Unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt“. Wer also die gelungene Lesung bei uns am 13. Februar verpasst hat, dem sei der Besuch der Veranstaltung wärmstens empfohlen.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe macht Carolin Cyranski (Soziologin, Hamburg/Berlin) mit einem Vortrag zum Thema „Weiblichkeit als projizierte Natur – Das Geschlechterverhältnis in der Kritischen Theorie“.

Über weitere Veranstaltungen könnt ihr euch hier informieren: https://agqueerstudies.de/programm/programm/

Empfehlung: Vortragsreihe Jenseits der Geschlechtergrenzen

Die AG-Queer Studies ist eine Arbeitsgemeinschaft an der Universität Hamburg. Sie organisiert im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens die Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen. Schaut doch mal bei ihrem Programm für dieses Sommersemester hier vorbei.

Am Mittwoch, den 25.04.2018 gibt es z.B. den Vortrag „Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland!“ zu den Themengebieten Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz von e*vibes – für eine emanzipatorische Praxis, Initiator*innen des Bündnis Pro Choice Sachsen, Dresden.

Vortrag: Was ist Rape Culture?

Wann? 22.11.2017 um 18.30 Uhr
in der T-Stube, Allendeplatz 1 (Pferdestall), 1. Stock

Der Begriff der „Rape Culture“ oder ins deutsche übersetzt „Vergewaltigungskultur“, bezeichnet Gesellschaften in denen sexualisierte Gewalt ausgeübt, aber geduldet, verharmlost und normalisiert und Betroffenen sexualisierter Gewalt misstraut wird, wohingegen die Täter tendenziell geschützt werden.

Der Vortrag widmet sich folgenden Fragen:
Woher kommt der Begriff? Wie sieht eine „Vergewaltigungskultur“ eigentlich konkret aus? Ermöglicht es der Begriff, eine Systematik im gesellschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt sichtbar zu machen? Was sind gängige Annahmen zum Geschehen sexualisierter Gewalt (sogenannte Vergewaltigungsmythen)? Wie wirken sie in die Gesellschaft und was ist ihre Funktion? Wo „verstecken“ sich solche Mythen, beispielsweise in der medialen Auseinandersetzung mit Rape Culture oder in der entsprechenden Gesetzgebung und Strafverfolgung? Und vor allem: Was können (wir als) Feminist*innen mit dem Begriff anfangen?

Der Vortrag findet im Zuge der Kritischen Einführungswochen „Schnöde neue Welt“ statt.

Vortragsdauer + Fragen und Diskussion ca. 1,5 h
Referentin: Melina Toelle

 

Kurse für Frauen* an der Universität Hamburg

*** English Version see below ***

Women’s* Studies Generale
Wissenschaftliche Studienprojekte für Frauen* mit Flucht- und Migrationserfahrung
bietet in diesem Halbjahr ein Workshop und einen Kurs für Frauen* an, die sich für Frauen*themen interessieren und einen Austausch in deutscher Sprache suchen:

1. Workshop Vielfalt gemeinsam gestalten
Freitag 13. Oktober 2017 14:00 – 20:00
2. Kurs Einführung in die Frauen- und Geschlechterforschung – Lektürekurs
Mittwochs 12 – 15:30 / 18. Oktober 2017 – 31. Januar 2018
Ort: Zentrum GenderWissen, Seminarraum (Monetastraße 4, 20146 Hamburg)

Das Workshop am 13. Oktober beginnt mit einem Input von Nursemin Sönmez über berufliche Wege der Frauen* an den Hochschulen. In den Workshops danach können Sie mitbestimmen, wie das Projekt „Women’s* Studies Generale“ erweitert werden kann und sich mit anderen Interessierten vernetzen.
Das Workshop wird von DaMigra e.V./Mut-Projekt (www.damigra.de) und von den Mittel aus dem Frauenförderfonds der Universität Hamburg finanziert.
Mit einem Lektürekurs haben Sie die Möglichkeit einen Einblick in die spannenden Themen der Frauen- und Geschlechterforschung zu bekommen und dabei Ihre Deutschkenntnisse auf dem akademischen Niveau zu praktizieren.

Zu dem Workshop sind alle Interessierte eingeladen.
Die Kurse richten sich an Frauen* mit Flucht- und Migrationserfahrung, die Interesse am Studium in Hamburg haben, jedoch die Voraussetzung (noch) nicht erfüllen und warten müssen. Teilnehmen können auch studierende Frauen* an den Hamburger Hochschulen. Einschreibung an der Universität ist nicht erforderlich.
Gute Deutschkenntnisse (B1/B2, C1) sind vom Vorteil.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.zentrum-genderwissen.de

Anmeldung bitte bei n.tomchuk@gmx.de oder 040-42838-5966

/////////////////////////////////

Women’s* Studies Generale
Scientific Projects for female Refugees and Women* with experience of (forced) migration invites to participate! You don’t have to be a student of the university.

weiterlesen