Wendo Workshop für Frauen*

Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich selbst als Frauen* identifizieren.
15.7.2017 von 12 bis 18 Uhr und 16.7.2017 von 12 bis 16 Uhr
Im Bewegungsraum (2. Stock) in der Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp, 34a

Was ist Wendo?
Wendo steht für ein ganzheitliches und parteiliches Konzept, basierend auf pädagogischen und psychologischen Methoden, um das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Frauen* und Mädchen* zu stärken.
Wendo entstand aus dem Gedanken, dass eine effektive Art der Selbstverteidigung der geschlechtsspezifischen Sozialisation von Frauen* und Mädchen* Rechnung tragen muss. Zu effektiver Selbstverteidigung gehört daher eine Auseinandersetzung mit Angst, Passivität, Hemmungen sich zu wehren und Mythen, die Logiken von Rape Culture folgen.
Wendo ist kein Kampfsport. Übergriffsituationen geschehen in der Regel nicht von 0 auf 100 sondern folgen bestimmten Dynamiken, diese werden transparent gemacht, um frühzeitige Interventionen zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen* lernen Techniken, um auf verschiedenen Eskalationsstufen Möglichkeiten zur Behauptung und zur Verteidigung zur Verfügung zu haben; dies beinhaltet Übungen zur inneren Haltung, Körpersprache, Stimmeinsatz und auch Körpertechniken.
Wendo heißt die eigenen Möglichkeiten und Stärken zu erkennen und diesen zu vertrauen. So können Konflikte und Bedrohungssituationen erfolgreich gelöst werden.
Ziele des Kurses sind Die Möglichkeit den eigenen Erfolgs zu sehen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu steigern, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, Solidarität erfahren und leben Lebensräume behaupten und erweitern sowie Lebenslust zurück bzw. dazugewinnen

An Wendo-Kursen können alle Frauen* teilnehmen, körperliche Befähigung und/oder Fitness sind keine Voraussetzung. Jede_r kann sich wehren!
Bringt bequeme Kleindung mit.

Da die Teilnehmerinnen*zahl leider auf 16 Personen begrenzt ist bitten wir um Anmeldung unter: allefrauen_referat@riseup.net

In Our Hands: Community Accountability bei sexualisierter Gewalt

Was bedeutet Verantwortlichkeit in deiner ‘community’/ deinem Umfeld? Was bedeutet das für dich? Was würdest du machen, wenn etwas gewaltvolles, verletzendes zwischen Freund_innen, Mitbewohner_innen oder Menschen einer Gruppe, der du angehörst, passiert? Gibt es in deinem Umfeld eine Vorstellung davon, wie damit umgegangen werden kann, wenn eine dir bekannte und_oder vertraute Person sexualisierte Gewalt erfährt? ‘Community Accountability’ ist ein Konzept, dass von Oragnisationen in den USA wie Incite! entwickelt wurde um Menschen für ihr gewaltsames, unterdrückendes Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Eine wichtige Basis dafür ist ein durch das Umfeld organisierter, transparenter Prozess, abseits von Polizei, Gericht und anderen staatlichen Institutionen, die Gewalt und Unterdrückung aufrechterhalten. Es stellt eine Verknüpfung von Unterstützungsarbeit, Prävention und Bildungsarbeit, politischem Aktivismus und ‘Täterarbeit’ her.

Zu diesem Thema bieten wir am 17.06.2017 einen Workshop des Community Accountability und Transformative Justice Collective’s aus Berlin an.

Ort:  Allende-Platz 1, Raum 111
Datum: 17. Juni
Start: 12:30 Uhr

Feministisch Feiern: Verlinkt

Danke an Anna von Springstoff für den tollen Workshop! Hier noch ein paar Links, über die Anna u. a. gesprochen hat:


http://data.huffingtonpost.com/music-festivals
http://verymalelineups.tumblr.com/
https://www.facebook.com/femalefocusberlin
https://www.facebook.com/LTBDB/
http://www.femalepressure.net/
http://noboysbutrap.org/
http://makesomenoise.blogsport.eu/
Infos zu
SPRINGSTOFF
findet ihr hier:
https://www.springstoff.de/ oder hier
https://www.facebook.com/SPRINGSTOFF/
Den Sampler zur Kampagne „Make
Some Noise“ gibt’s hier zum Beispiel:
https://www.springstoff.de/…/make-some-noise-sampler-cd/ Und noch ne coole Grrrl-Crew: http://www.youtube.com/watch?v=CloPMxoqWeA

Workshop zu feministisch feiern am 13.5!

Am 13.5. von 13:00 bis ca. 17:30 haben wir Anna von springstoff eingeladen, um mit euch über feministisches feiern zu diskutieren! Wir treffen uns im AlleFrauen*Raum (Raum 111, Allendeplatz 1) Wir freuen uns auf euch!

Feministisch feiern: Was heißt das für die Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung? Oder was bedeutet dies für das eigene Partyerlebnis? Wie umgehen mit sexististischen Ereignissen?
Anna von Springstoff berichtet von ihrer Arbeit und stellt verschiedene Erfolge und Misserfolge vor, um sie mit euch zu diskutieren. Es geht um Best-Practice-Modelle für ein angenehmes Miteinander-Feiern und ausgelassene, aber rücksichtsvolle Party- und Konzerterlebnisse.

Anna Groß ist Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2002 als politische Bildnerin. Sie ist Referentin für Themen wie Sexismus in Subkulturen & Gesellschaft, Neonazis & Hate Speech in Social Media und offline und arbeitet bei ihrem feministischen Musiklabel Springstoff als Geschäftsführerin vor allen Dingen im Bereich Education an politischen Themen und guter Musik. Zur Zeit läuft zum Beispiel das Projekt „Spot on, girls!“ von Springstoff und cultures interactive e.V., bei dem sie mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Mädchen aus Berlin zu HipHop und Skateboarding arbeiten.

Anna liegt Feminismus in allen Facetten sehr am Herzen und sie brennt für eine antirassistische Welt ohne (Hetero-) Sexismus. Sie hat mit Springstoff zusammen die Partyreihe „Female Focus“ entwickelt, die vor allen Dingen fem* MCing und DJing auf die Bühne bringt und im Cassiopeia Berlin eine Partyreihe namens Let The Bass Drop mit einem all fem * Line-up initiiert. Neben ihrer Liebe für Musik ist Anna außerdem Teil des Teams, das den einzigen internationalen All Female* Skateboard Contest in Berlin organisiert: Suck My Trucks. Darüber hinaus hat sie sich eine ganz eigene Form von Familie geschaffen, um ihr Kind nicht (nur) alleine zu erziehen.

*Verschoben auf unbekannten Termin!* Am 12.4 kommt FaulenzA ins Glizza: Buchvorstellung, Konzert und eine Ausstellung von Yori Gagarim gibts ab 19 Uhr

buchvorstellungDie Musikerin „FaulenzA“ beschreibt in ihrem neuen Buch „support your sisters – not your cisters“ aus ihren persönlichen Erfahrungen die Diskriminierung gegen trans*Frauen und gibt Anregungen für mehr Sensibilität und Support:
Sie erklärt Trans*misogynie als ein Zusammenwirken von Feminitätsfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Klassismus und Ableismus und richtet ihren Schwerpunkt darauf, wie sie dies auch in der feministischen und queeren Szene zu spüren bekommt. Trans*Frauen wird hier oft mit Skepsis, Ablehnung und Unbehagen begegnet. Sie stehen unter dem Druck zu beweisen, dass sie keine Cis-Männer sind, werden oft nicht als selbstverständlicher Teil feministischer Bewegung akzeptiert und ihre Perspektiven nicht gesehen. Manche Frauenräume/FLT*I*-Räume schließen ganz offen trans*Frauen aus, in anderen erfahren sie Ausschlüsse auf subtilere Weise. Trans*Frauen wären „männlich sozialisiert“, wird gesagt, was FaulenzA als ein ebenso unsinniges, wie diskriminierendes Argument entlarvt. Weitere Themen sind u.a. „Trans*misogynie in den Medien“ und der „Trans*gender Day of Remembrance“. Im zweiten Teil des Buches gibt FaulenzA vom „Schwanz ab-Feminismus“ zum „Menstruationsneid“ einige Beispiele, die zeigen, wie durch biologistische Sichtweisen trans*Frauen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Absichtlich und unabsichtlich.

Danach gibt es ein Konzert von ihr und die ganze Zeit eine Ausstellung der Illustrationen für das Buch von Yori Gagarim. Vielleicht kommt Yori sogar selbst! Also kommt vorbei, FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2210763242483027/ -Getränkeeinnahmen für AntiRa-Soli

Am 12. April im Glizza (Linker Laden – Kleiner Schäferkamp 46) ab 19 Uhr ist Einlass!

Putsch in der Türkei, Veranstaltung mit Kerem Schamberger am Sa., 21.1.

Die Lage in der Türkei und in Kurdistan ist aktuell sehr polarisiert und Informationen sind nur schwer zugänglich. Während in den Regionen Afrin, Kobane und Jasira im Norden Syriens zum Jahreswechsel ein verfassungsgebender Prozess beschlossen wurde, der den „demokratischen Konföderalismus“ – also die basisdemokratische, geschlechtergerechte, kulturell plurale und wirtschaftliche Selbstverwaltung der Gesellschaft – in den nächsten sechs Monaten zur Abstimmung stellt [1], geht das AKP-Regime unter Erdogan weiter mit faschistoider Brutalität gegen jegliche Kritiker*innen vor.

Die türkische Regierung hat nach den Wahlerfolgen der HDP bei den Parlamentswahlen 2015 und der Ausweitung der kurdischen Selbstverwaltung im Osten der Türkei und in Nordsyrien den Friedensprozess aufgekündigt und einen brutalen Bürgerkrieg angezettelt. Mit dem Putschversuch von Teilen des Militärs und seiner Niederschlagung durch AKP-treue Spezialeinheiten und Polizei am 15.7.16 begann eine neue Ära. Sämtliche Widersacher*innen der Regierungspartei in den Behörden, Ministerien, Universitäten und im Militär wurden seitdem ausgeschaltet. Mehr als 140.000 Entlassungen und Suspendierungen, mehrere zehntausend Inhaftierungen und eine komplette Umstrukturierung des Militärs sprechen für sich. Mittlerweile gibt es so gut wie keine kurdischen und pro-demokratischen Medien mehr, die Tageszeitung Özgür Gündem, sowie der Nachrichtenkanal imc TV wurden verboten. Selbst der kurdische Kinderkanal Zarok TV darf nicht mehr senden. Die einzigen, die starken Widerstand leisten, sind auf parlamentarischer Ebene die Demokratische Partei der Völker, HDP, und die kurdische Freiheitsbewegung. Doch wird das ausreichen?

Kerem Schamberger ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Quellen tagesaktueller und analytischer Nachrichten über die dortigen Auseinandersetzungen. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht mittlerweile wöchentlich einen „Schamberger-Report“ mit einer Übersicht seiner Meldungen [2], weil er von facebook regelmäßig zensiert wird. Kerem ist u.a. Mitglied in der DKP und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), weshalb er vom bayrischen Verfassungsschutz monatelang mit einem faktischen Berufsverbot an der Ludwig-Maximilian-Universität München als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Kommunikationswissenschaft belegt wurde. [3] Diese Blockade musste nach einer großen Solidaritätswelle und viel öffentlichen Druck mittlerweile aufgehoben werden. Auch über diesen Vorgang und die Rolle kritischer Wissenschaft in den aktuellen Auseinandersetzungen werden wir mit ihm im zweiten Teil der Veranstaltung sprechen.

Kerem Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der LMU München und u.a. Sprecher der DKP München.

Veranstalter*innen: Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK/JXK), AStA und teilautonomes Referat für Internationale Solidarität der Universität Hamburg

Am Sa., 21.1., 19 Uhr in der ehem. HWP

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/352755638433149/

[1] http://www.nzz.ch/international/krieg-in-syrien-kurden-beschliessen-verfassung-fuer-ihr-gebiet-ld.137475
[2] https://www.rosalux.de/staatdemokratie/nachrichten/nachricht/news/42934/der-schamberger-report-iii-kopie-1.html
[3] http://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-berufsverbot-fuer-erdogan-kritiker-der-fall-kerem-schamberger-100.html

Kick-/Thaiboxen für FrauenLesbenTrans*

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Wann? Jeden Mittwoch, 18.00 – 19.30 Uhr

Wo? im Sportraum neben dem Laden KleinerDrei e.V., Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

Wir sind eine offene Muay Thai-/Kickboxgruppe für FrauenLesbenTrans*. Das Training wird von zwei Menschen mit Erfahrung aus selbstorganisierten Sportgruppen vorbereitet und soll Menschen mit Lust auf Sport die Möglichkeit bieten, sich auszuprobieren und gemeinsam von- und miteinander zu lernen. Wir wünschen uns, dass dabei kein Leistungsdruck entsteht und der Raum so weit wie möglich frei von Diskriminierung ist.

Das Training ist so gestaltet, dass es auch für Anfänger*innen ohne Vorkenntnisse geeignet ist. Zu Beginn musst du lediglich bequeme Sportklamotten mitbringen. Trainingszubehör ist im Raum vorhanden. Das Angebot ist kostenlos.

Bei Frage kannst du dich gerne bei uns melden:

flt_boxen@riseup.net

Wir freuen uns auf dich 🙂

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Kick-/Thaiboxing for WomenLesbianTrans*

When? Every Wednesday, 18.30 – 20.30 Uhr

Where? in the Gym next to KleinerDrei e.V., Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

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