In Our Hands: Community Accountability bei sexualisierter Gewalt

Was bedeutet Verantwortlichkeit in deiner ‘community’/ deinem Umfeld? Was bedeutet das für dich? Was würdest du machen, wenn etwas gewaltvolles, verletzendes zwischen Freund_innen, Mitbewohner_innen oder Menschen einer Gruppe, der du angehörst, passiert? Gibt es in deinem Umfeld eine Vorstellung davon, wie damit umgegangen werden kann, wenn eine dir bekannte und_oder vertraute Person sexualisierte Gewalt erfährt? ‘Community Accountability’ ist ein Konzept, dass von Oragnisationen in den USA wie Incite! entwickelt wurde um Menschen für ihr gewaltsames, unterdrückendes Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Eine wichtige Basis dafür ist ein durch das Umfeld organisierter, transparenter Prozess, abseits von Polizei, Gericht und anderen staatlichen Institutionen, die Gewalt und Unterdrückung aufrechterhalten. Es stellt eine Verknüpfung von Unterstützungsarbeit, Prävention und Bildungsarbeit, politischem Aktivismus und ‘Täterarbeit’ her.

Zu diesem Thema bieten wir am 17.06.2017 einen Workshop des Community Accountability und Transformative Justice Collective’s aus Berlin an.

Ort:  Allende-Platz 1, Raum 111
Datum: 17. Juni
Start: 12:30 Uhr

Advertisements

Feministisch Feiern: Verlinkt

Danke an Anna von Springstoff für den tollen Workshop! Hier noch ein paar Links, über die Anna u. a. gesprochen hat:


http://data.huffingtonpost.com/music-festivals
http://verymalelineups.tumblr.com/
https://www.facebook.com/femalefocusberlin
https://www.facebook.com/LTBDB/
http://www.femalepressure.net/
http://noboysbutrap.org/
http://makesomenoise.blogsport.eu/
Infos zu
SPRINGSTOFF
findet ihr hier:
https://www.springstoff.de/ oder hier
https://www.facebook.com/SPRINGSTOFF/
Den Sampler zur Kampagne „Make
Some Noise“ gibt’s hier zum Beispiel:
https://www.springstoff.de/…/make-some-noise-sampler-cd/ Und noch ne coole Grrrl-Crew: http://www.youtube.com/watch?v=CloPMxoqWeA

Workshop zu feministisch feiern am 13.5!

Am 13.5. von 13:00 bis ca. 17:30 haben wir Anna von springstoff eingeladen, um mit euch über feministisches feiern zu diskutieren! Wir treffen uns im AlleFrauen*Raum (Raum 111, Allendeplatz 1) Wir freuen uns auf euch!

Feministisch feiern: Was heißt das für die Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung? Oder was bedeutet dies für das eigene Partyerlebnis? Wie umgehen mit sexististischen Ereignissen?
Anna von Springstoff berichtet von ihrer Arbeit und stellt verschiedene Erfolge und Misserfolge vor, um sie mit euch zu diskutieren. Es geht um Best-Practice-Modelle für ein angenehmes Miteinander-Feiern und ausgelassene, aber rücksichtsvolle Party- und Konzerterlebnisse.

Anna Groß ist Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2002 als politische Bildnerin. Sie ist Referentin für Themen wie Sexismus in Subkulturen & Gesellschaft, Neonazis & Hate Speech in Social Media und offline und arbeitet bei ihrem feministischen Musiklabel Springstoff als Geschäftsführerin vor allen Dingen im Bereich Education an politischen Themen und guter Musik. Zur Zeit läuft zum Beispiel das Projekt „Spot on, girls!“ von Springstoff und cultures interactive e.V., bei dem sie mit geflüchteten und nicht-geflüchteten Mädchen aus Berlin zu HipHop und Skateboarding arbeiten.

Anna liegt Feminismus in allen Facetten sehr am Herzen und sie brennt für eine antirassistische Welt ohne (Hetero-) Sexismus. Sie hat mit Springstoff zusammen die Partyreihe „Female Focus“ entwickelt, die vor allen Dingen fem* MCing und DJing auf die Bühne bringt und im Cassiopeia Berlin eine Partyreihe namens Let The Bass Drop mit einem all fem * Line-up initiiert. Neben ihrer Liebe für Musik ist Anna außerdem Teil des Teams, das den einzigen internationalen All Female* Skateboard Contest in Berlin organisiert: Suck My Trucks. Darüber hinaus hat sie sich eine ganz eigene Form von Familie geschaffen, um ihr Kind nicht (nur) alleine zu erziehen.