Vortrag: Was ist Rape Culture?

Wann? 22.11.2017 um 18.30 Uhr
in der T-Stube, Allendeplatz 1 (Pferdestall), 1. Stock

Der Begriff der „Rape Culture“ oder ins deutsche übersetzt „Vergewaltigungskultur“, bezeichnet Gesellschaften in denen sexualisierte Gewalt ausgeübt, aber geduldet, verharmlost und normalisiert und Betroffenen sexualisierter Gewalt misstraut wird, wohingegen die Täter tendenziell geschützt werden.

Der Vortrag widmet sich folgenden Fragen:
Woher kommt der Begriff? Wie sieht eine „Vergewaltigungskultur“ eigentlich konkret aus? Ermöglicht es der Begriff, eine Systematik im gesellschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt sichtbar zu machen? Was sind gängige Annahmen zum Geschehen sexualisierter Gewalt (sogenannte Vergewaltigungsmythen)? Wie wirken sie in die Gesellschaft und was ist ihre Funktion? Wo „verstecken“ sich solche Mythen, beispielsweise in der medialen Auseinandersetzung mit Rape Culture oder in der entsprechenden Gesetzgebung und Strafverfolgung? Und vor allem: Was können (wir als) Feminist*innen mit dem Begriff anfangen?

Der Vortrag findet im Zuge der Kritischen Einführungswochen „Schnöde neue Welt“ statt.

Vortragsdauer + Fragen und Diskussion ca. 1,5 h
Referentin: Melina Toelle

 

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Kurse für Frauen* an der Universität Hamburg

*** English Version see below ***

Women’s* Studies Generale
Wissenschaftliche Studienprojekte für Frauen* mit Flucht- und Migrationserfahrung
bietet in diesem Halbjahr ein Workshop und einen Kurs für Frauen* an, die sich für Frauen*themen interessieren und einen Austausch in deutscher Sprache suchen:

1. Workshop Vielfalt gemeinsam gestalten
Freitag 13. Oktober 2017 14:00 – 20:00
2. Kurs Einführung in die Frauen- und Geschlechterforschung – Lektürekurs
Mittwochs 12 – 15:30 / 18. Oktober 2017 – 31. Januar 2018
Ort: Zentrum GenderWissen, Seminarraum (Monetastraße 4, 20146 Hamburg)

Das Workshop am 13. Oktober beginnt mit einem Input von Nursemin Sönmez über berufliche Wege der Frauen* an den Hochschulen. In den Workshops danach können Sie mitbestimmen, wie das Projekt „Women’s* Studies Generale“ erweitert werden kann und sich mit anderen Interessierten vernetzen.
Das Workshop wird von DaMigra e.V./Mut-Projekt (www.damigra.de) und von den Mittel aus dem Frauenförderfonds der Universität Hamburg finanziert.
Mit einem Lektürekurs haben Sie die Möglichkeit einen Einblick in die spannenden Themen der Frauen- und Geschlechterforschung zu bekommen und dabei Ihre Deutschkenntnisse auf dem akademischen Niveau zu praktizieren.

Zu dem Workshop sind alle Interessierte eingeladen.
Die Kurse richten sich an Frauen* mit Flucht- und Migrationserfahrung, die Interesse am Studium in Hamburg haben, jedoch die Voraussetzung (noch) nicht erfüllen und warten müssen. Teilnehmen können auch studierende Frauen* an den Hamburger Hochschulen. Einschreibung an der Universität ist nicht erforderlich.
Gute Deutschkenntnisse (B1/B2, C1) sind vom Vorteil.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.zentrum-genderwissen.de

Anmeldung bitte bei n.tomchuk@gmx.de oder 040-42838-5966

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Women’s* Studies Generale
Scientific Projects for female Refugees and Women* with experience of (forced) migration invites to participate! You don’t have to be a student of the university.

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Quelle: Wendo Braunschweig. Danke an Nadine Wehner.

Kostenloser Wendo Einsteigerinnen-Workshop am 21.+22.10.

Dieser Workshop richtet sich an alle Frauen*.

Wann: 21. und 22.10.2017, Samstag von 12 bis 17 Uhr und Sonntag von 12 bis 16 Uhr.
Wo: Im Bewegungsraum in der Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34 A, 2. Stock
Der Kurs ist kostenfrei. Da die Teilnehmerinnenzahl aber leider auf 16 Personen begrenzt ist bitten wir um Anmeldung unter: allefrauen_referat@riseup.net
Trainerin: Anika Ziemba

Was ist Wendo?

Wendo steht für ein ganzheitliches und parteiliches Konzept, basierend auf pädagogischen und psychologischen Methoden, um das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Frauen* und Mädchen* zu stärken.

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Neu: 2. Muay Thai Boxen

Ab September wird es einen neuen Trainingstermin geben. Dieser wird Montags 19.30-21.00 stattfinden in denselben Räumlichkeiten. Log geht’s am 04.09.2017.

Der Mittwochstermin bleibt weiterhin bestehen. Am Montag liegt der Fokus mehr auf Sparring, am Mittwoch mehr auf Technik. Alles weitere wird aber vor Ort im Training besprochen.

Allgemeine Infos:

———————————————- english version below —————————————————

Wann? Montags, 19:30 – 21 Uhr, Mittwochs, 18.00 – 19.30 Uhr

Wo? im Sportraum der Schanzen-Hebammen, neben der Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

Wir sind eine offene Muay Thai Boxgruppe für FrauenLesbenTrans*. Das Training wird von zwei Menschen mit Erfahrung aus selbstorganisierten Sportgruppen vorbereitet und soll Menschen mit Lust auf Sport die Möglichkeit bieten, sich auszuprobieren und gemeinsam von- und miteinander zu lernen. Wir wünschen uns, dass dabei kein Leistungsdruck entsteht und der Raum so weit wie möglich frei von Diskriminierung ist.

Das Training ist so gestaltet, dass es auch für Anfänger*innen ohne Vorkenntnisse geeignet ist. Zu Beginn musst du lediglich bequeme Sportklamotten mitbringen. Trainingszubehör ist im Raum vorhanden. Das Angebot ist kostenlos.

Bei Frage kannst du dich gerne bei uns melden:

flt_boxen@riseup.net

Wir freuen uns auf dich 🙂

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Thaiboxing for WomenLesbianTrans*

When? Monday 7:30 – 9 pm Wednesday, 6 – 7:30 pm

Where? at the Schanzen-Hebammen (midwifes) sportsroom next to Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

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Queer against G20: 5.-9.7.2017: Places and Actions

Women/Lesbian/Trans*/Inter* Information Point Chemnitzstraße 3-7, Altona

Queer Space to rest, eat and exchange information at Villa Magdalena K. Bernstorffstraße 160 a, Sterschanze. Contact: sunny.sommer@riseup.net

6.7. 16:00 Uhr A queer and a women/lesbian/inter*/trans* section at the „welcome to hell“ demonstration. Starting point: Fischmarkt

More Information on G20 Protests:

https://fmnsm.blackblogs.org/

https://g20tohell.blackblogs.org

https://g20ea.blackblogs.org/

https://fcmc.tv/

Bildungsstreik gegen G20 am 7.7. um 10:30 Deichtorplatz (http://jugendgegeng20.de/)

https://oasegaengeviertel.wordpress.com/

 

 

 

Wendo Workshop für Frauen*

Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich selbst als Frauen* identifizieren.
15.7.2017 von 12 bis 18 Uhr und 16.7.2017 von 12 bis 16 Uhr
Im Bewegungsraum (2. Stock) in der Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp, 34a

Was ist Wendo?
Wendo steht für ein ganzheitliches und parteiliches Konzept, basierend auf pädagogischen und psychologischen Methoden, um das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Frauen* und Mädchen* zu stärken.
Wendo entstand aus dem Gedanken, dass eine effektive Art der Selbstverteidigung der geschlechtsspezifischen Sozialisation von Frauen* und Mädchen* Rechnung tragen muss. Zu effektiver Selbstverteidigung gehört daher eine Auseinandersetzung mit Angst, Passivität, Hemmungen sich zu wehren und Mythen, die Logiken von Rape Culture folgen.
Wendo ist kein Kampfsport. Übergriffsituationen geschehen in der Regel nicht von 0 auf 100 sondern folgen bestimmten Dynamiken, diese werden transparent gemacht, um frühzeitige Interventionen zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen* lernen Techniken, um auf verschiedenen Eskalationsstufen Möglichkeiten zur Behauptung und zur Verteidigung zur Verfügung zu haben; dies beinhaltet Übungen zur inneren Haltung, Körpersprache, Stimmeinsatz und auch Körpertechniken.
Wendo heißt die eigenen Möglichkeiten und Stärken zu erkennen und diesen zu vertrauen. So können Konflikte und Bedrohungssituationen erfolgreich gelöst werden.
Ziele des Kurses sind Die Möglichkeit den eigenen Erfolgs zu sehen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu steigern, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, Solidarität erfahren und leben Lebensräume behaupten und erweitern sowie Lebenslust zurück bzw. dazugewinnen

An Wendo-Kursen können alle Frauen* teilnehmen, körperliche Befähigung und/oder Fitness sind keine Voraussetzung. Jede_r kann sich wehren!
Bringt bequeme Kleindung mit.

Da die Teilnehmerinnen*zahl leider auf 16 Personen begrenzt ist bitten wir um Anmeldung unter: allefrauen_referat@riseup.net

In Our Hands: Community Accountability bei sexualisierter Gewalt

Was bedeutet Verantwortlichkeit in deiner ‘community’/ deinem Umfeld? Was bedeutet das für dich? Was würdest du machen, wenn etwas gewaltvolles, verletzendes zwischen Freund_innen, Mitbewohner_innen oder Menschen einer Gruppe, der du angehörst, passiert? Gibt es in deinem Umfeld eine Vorstellung davon, wie damit umgegangen werden kann, wenn eine dir bekannte und_oder vertraute Person sexualisierte Gewalt erfährt? ‘Community Accountability’ ist ein Konzept, dass von Oragnisationen in den USA wie Incite! entwickelt wurde um Menschen für ihr gewaltsames, unterdrückendes Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Eine wichtige Basis dafür ist ein durch das Umfeld organisierter, transparenter Prozess, abseits von Polizei, Gericht und anderen staatlichen Institutionen, die Gewalt und Unterdrückung aufrechterhalten. Es stellt eine Verknüpfung von Unterstützungsarbeit, Prävention und Bildungsarbeit, politischem Aktivismus und ‘Täterarbeit’ her.

Zu diesem Thema bieten wir am 17.06.2017 einen Workshop des Community Accountability und Transformative Justice Collective’s aus Berlin an.

Ort:  Allende-Platz 1, Raum 111
Datum: 17. Juni
Start: 12:30 Uhr

Feministisch Feiern: Verlinkt

Danke an Anna von Springstoff für den tollen Workshop! Hier noch ein paar Links, über die Anna u. a. gesprochen hat:


http://data.huffingtonpost.com/music-festivals
http://verymalelineups.tumblr.com/
https://www.facebook.com/femalefocusberlin
https://www.facebook.com/LTBDB/
http://www.femalepressure.net/
http://noboysbutrap.org/
http://makesomenoise.blogsport.eu/
Infos zu
SPRINGSTOFF
findet ihr hier:
https://www.springstoff.de/ oder hier
https://www.facebook.com/SPRINGSTOFF/
Den Sampler zur Kampagne „Make
Some Noise“ gibt’s hier zum Beispiel:
https://www.springstoff.de/…/make-some-noise-sampler-cd/ Und noch ne coole Grrrl-Crew: http://www.youtube.com/watch?v=CloPMxoqWeA