Neue Zeiten der offenen Beratung und Sprechstunde

Die Beratung findet ab sofort jeden Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr im Alle Frauen*-Raum (Raum 111, Allende-Platz 1) statt.

Dabei handelt es sich sowohl um eine offene Sprechstunde, in der ihr generelle oder spezifischere Fragen an das Referat richten könnt, als auch um eine vertrauliche, anonyme, parteiliche und solidarische Beratung.

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Neuer Plenumstermin

Wir treffen uns (ab 16.05.19) jeden Donnerstag um 18:00 Uhr im Allende-Platz 1 (Pferdestall) im Raum 111.
Komm‘ vorbei!

Empfehlung: Stadtführung „feminist sights – seeing the city #2“ am 28. April 2019

Die Stadtführung „feminist sights – seeing the city #2“ findet am Sonntag, den 28.04.2019 statt und startet um 15 Uhr vor der Blauen Blume (Altona, Gerichtstraße 49) und endet ca. 19 Uhr am Hansaplatz (St. Georg).

Aus dem Ankündigungstext: „Bekanntes neu wahrnehmen, Ansichten teilen und Denkmäler einnehmen. Strukturen, Geschichten, Spekulationen und Illusionen der Stadt werden in einer gemeinsamen Tour durch Hamburg mit Spezialistinnen unterschiedlicher Disziplinen befragt, entlarvt und neu formuliert.“

Mehr Infos zur Stadtführung: https://www.facebook.com/events/2107122689357105/

Veranstaltungshinweis: Workshop „AufBegehren! Radikale Selbstliebe“ am 04./05. Mai 2019

Aus dem Ankündigungstext: „Bei diesem Workshop nehmen wir uns ein ganzes Wochenende Zeit für uns selbst, unsere Körper und unsere Lust. Herzlich eingeladen sind alle Menschen mit Vulva, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen, ausgerüstet mit Spiegel und Spekulum, Achtsamkeit und Yoga, Selbstmitgefühl und feministischen Theorien:
Was bedeutet meine A_Sexualität für mich? Wo/Wann empfinde ich Lust? Wo/Wann Scham? Wie sehen unsere Vulven aus? Welche Vorstellungen haben wir davon, wie wir sein sollten? Was hält mich zurück, mich so zu zeigen, so zu sein, wie ich bin? Was für Worte haben wir eigentlich für unsere Körper, für unseren Sex, für unser Begehren? Wie können wir welche finden oder uns neue ausdenken, die für uns passen? Was hat (unsere) Sprache mit (unserem) Sex zu tun? Wie kommunizieren wir unsere Wünsche, für lustvollen und konsensuellen Sex?“

Eine ausführliche Beschreibung sowie Infos zu den Anmeldemodalitäten und Kosten findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/2282109208729987/

Empfehlung: Lesung „nichts, was uns passiert“ (Bettina Wilpert) am 17. April 2019

Am kommenden Mittwoch, den 17.04.2019 stellt Bettina Wilpert ihr Buch „nichts, was uns passiert“ in der Roten Flora vor. Die Lesung mir anschließendem Gespräch findet im Rahmen der Kantine3000 statt, dem „monatliche[n] Kulturgedöns der Gruppe für den organisierten Widerspruch“.

Zum Buch: „Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis hängt bald das Wort „Falschbeschuldigung“ in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.
Der Roman »nichts, was uns passiert« thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.“ (https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/929)

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

FB-Veranstaltung zur Lesung: https://www.facebook.com/events/469149143623086/

Veranstaltungshinweis: Kongress „Emanzipatorische Perspektiven unter Druck von Rechts“

Am kommenden Wochenende, vom 12. – 14. April 2019, veranstaltet der AStA der Uni Hamburg den Kongress „Emanzipatorische Perspektiven unter Druck von Rechts“. Am Freitag und Samstag bietet der Kongress verschiedene Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus wird es Möglichkeiten geben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Den Abschluss des Kongresses bildet am Sonntag die Demonstration „Gemeinsam solidarisch in Hamburg rechter Hetze entgegentreten! Jetzt erst recht und immer wieder – wir machen weiter!“, die um 11 Uhr am Hachmannplatz startet.

Aus dem Ankündigungstext des Kongresses: „Vermehrt zeigt sich, dass gewohnte Methoden antifaschistischer Arbeit nicht mehr funktionieren. Um diese Entwicklungen stoppen zu können, brauchen wir also neue Strategien und Antworten darauf, wie wir den medialen Diskurs beeinflussen, wie wir mit der AfD und weiteren neurechten Akteuren in den Parlamenten umgehen können und wie wir ganz konkret in unserem alltäglichen Umfeld an der Universität tätig werden können.“

Wir möchten insbesondere die Veranstaltung mit Andreas Kemper am Freitag, den 12.04., um 16 Uhr im Gebäude Von-Melle-Park 9 (Ex-HWP) empfehlen. Er wird sich mit dem Thema „AfD, die Europawahl und Antifeminismus“ befassen. Bereits früh – vor der Europa-Wahl 2014 – hat Andreas Kemper die AfD, deren Fraktionen und Interessengruppen sowie offizielle Stellungnahmen (bspw. im Bundestagswahl-Programm 2013) auf geschlechter- und familienpolitischen Positionierungen hin untersucht. Hier könnt ihr einen Blick in die Expertise werfen, die für die FES angefertigt wurde: http://library.fes.de/pdf-files/dialog/10641-20140414.pdf

Mehr Informationen zum Kongress gibt es hier: https://www1.asta.uni-hamburg.de/0-aktuelle-themen/emanzipatorische-perspektiven.html

 

Empfehlung: Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ im SoSe2019

Aus dem Reader: „Die Ringvorlesung ‚Jenseits der Geschlechtergrenzen‘ setzt sich mit (hetero-)sexistischen, gesellschaftlichen, aber auch in der Wissenschaft (re)produzierten Hierarchisierungen, Normierungen und Ausgrenzungen auseinander. Dementsprechend geht es dabei nicht nur um queere Theorie und Forschung, sondern auch um Möglichkeiten des politischen Handelns. In unserer Reihe wird gerade die Beschäftigung mit der Simultanität und Verschränkung gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse stärker in den Vordergrund gerückt.“ (https://agqueerstudies.de/wp-content/uploads/2019/03/Abstractheft-SoSe-2019.pdf)

Am kommenden Mittwoch, 10. April, geht’s los mit der Lesung „Nicht nur Mütter waren schwanger – Unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt“. Wer also die gelungene Lesung bei uns am 13. Februar verpasst hat, dem sei der Besuch der Veranstaltung wärmstens empfohlen.

Den Abschluss der Veranstaltungsreihe macht Carolin Cyranski (Soziologin, Hamburg/Berlin) mit einem Vortrag zum Thema „Weiblichkeit als projizierte Natur – Das Geschlechterverhältnis in der Kritischen Theorie“.

Über weitere Veranstaltungen könnt ihr euch hier informieren: https://agqueerstudies.de/programm/programm/

Lesung „Nicht nur Mütter waren schwanger“ am 13. Februar 2019

Nachdem wir im Sommer vergangenen Jahres noch auf das Crowdfunding für das Buchprojekt „Nicht nur Mütter werden schwanger“ aufmerksam gemacht haben, freuen wir uns nun darüber Alisa (Herausgeberin, Autorin) und Johanna (Lektorin, Autorin) – mit dem inzwischen erschienenen Sammelband – bei uns begrüßen zu dürfen!

Die Lesung findet am Mittwoch, den 13. Februar 2019 um 18 Uhr im AF*R-Raum (Raum 111, Allende-Platz 1, neben dem Abaton) statt.

Über das Buch: „Nicht nur Mütter waren schwanger vereint persönlich geschilderte Erfahrungen mit Schwangerschaft, die im gesamtgesellschaftlichen Diskurs oft überhört werden: Es geht um unerfüllte und lesbische Kinderwünsche, um trans-männliche oder alters-untypische Schwangerschaften, genauso wie um Abtreibung und Fehlgeburt, Repro-Medizin, Pränataldiagnostik und vieles mehr. Der Sammelband will den einengenden und Druck ausübenden Blick, Schwangerschaft sei für die cis-Heteronorm die „natürlichste Sache der Welt“, für alle anderen hingegen unmöglich, aufweichen, und dabei alternative Visionen entwickeln: für mehr Offenheit und Selbstbestimmung im Umgang mit Kinderwünschen, Schwangerschaft und Eltern-Sein.“ (https://www.edition-assemblage.de/buecher/nicht-nur-muetter-waren-schwanger/)

Erzählt’s euren Freund*innen und kommt vorbei, wir freuen uns!

Offener Brief an Jens Spahn

Die Medical Students for Choice haben einen offenen Brief an Jens Spahn, dem derzeitigen Gesundheitsminister verfasst. Wir untestützen ihren Brief und deren Forderungen!

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Sehr geehrter Herr Spahn,

da Sie ja, wie man Ihrem Lebenslauf entnehmen kann [1], studierter Bankkaufmann und Politikwissenschaftler sind, können wir uns vorstellen, dass Sie als unser derzeitiger Gesundheitsminister wenig dazu wissen, wie ein Medizinstudium so abläuft bzw. wie der Alltag in der medizinischen Praxis so aussieht. Deswegen dachten wir von den Medical Students for Choice, dass wir Ihnen ein bisschen davon erzählen.

Das Medizinstudium gilt gemeinhin als sehr naturwissenschaftlich, systematisch aufgebaut, logikorientiert und faktenbasiert. Und wir denken, die meisten unserer Kommiliton*innen werden uns zustimmen, wenn wir sagen „Das ist auch meistens so.”
Schwierig wird es erst, wenn wir spätestens nach dem Studium einmal auf Patient*innen losgelassen werden. Dann müssen wir den Spagat zwischen Theorie und Praxis hinbekommen. Da sieht der Krankheitsverlauf dann auf einmal nicht aus wie im Lehrbuch; ein Patient dürfte statistisch gesehen eine Krankheit gar nicht haben; man ist sich sicher, dass die Patientin krank ist, aber die Laborwerte passen nicht dazu. Warum? Weil Menschen nun mal Menschen sind und trotzdem nicht alle gleich. Aber worauf wir uns verlassen können, sind die Fakten.

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